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Wie ich zur Fotografie fand:

Als ich das erste Mal eine Kamera in die Hand bekam, war ich zirka 6 Jahre alt. Es war eine von diesen Einwegkameras, die mir meine Mutter für eine Reise nach Dänemark mit meinen Großeltern mitgab. Ich fand es schon damals faszinierend, dass wenn man einen einzigen Knopf drückt, daraus dann das auf einem Papier entsteht, was man zu dem Zeitpunkt vor seinem Auge, beziehungsweise vor der Linse hat. Die Einwegkamera, mit 28 Bildern, war innerhalb eines Tages voll, weshalb ich noch 3 weitere bekam.

Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt und heute geht das alles zum Glück viel einfacher. Selbst bei normalen Digitalkameras gibt es schon so viele Einstellungen, dass man eigentlich immer genau das einfängt, was man gerade auch einfangen will. Als ich dann nach etlichen „normalen“ Kameras im Januar 2012 mir eine Spiegelreflexkamera zulegte, begann ich erst zu verstehen, wie viele Möglichkeiten es alleine an einem einzigen Motiv gibt. Damals hätte ich ein Foto gemacht und das wäre es dann auch gewesen. Heute allerdings überlege ich ganz genau von wo, mit welchem Licht, welcher Blende, Brennweite, etc. ich ein Motiv fotografiere. Wenn ich mir das Bild fertig anschaue und ich es selbst nach dem einhundertsten Mal immer noch toll finde, dann ist es ein gutes Foto. Selten ist mir dabei wichtig was andere davon halten, denn in erster Linie fotografiere ich für mich. Zum Glück überschneidet sich diese Meinung oft mit der von anderen Menschen.

Nach diesem Motto fotografiere ich. Ohne besonderen Stil, ohne irgendwelchen strengen Richtlinien zu folgen. Und ich hoffe damit, selbst wenn es nur eine Hand voll von Menschen ist, sie mit meinen Bildern zu berühren, zu faszinieren.